Pflanzen richtig gießen – typische Fehler vermeiden

Pflanzen richtig gießen – typische Fehler vermeiden


Pflanzen richtig gießen – typische Fehler vermeiden Wasser ist für Pflanzen lebenswichtig – aber beim Gießen passieren häufig Fehler. Zu viel Wasser kann ebenso schädlich sein wie zu wenig. Tatsächlich sterben die meisten Topfpflanzen nicht an Trockenheit, sondern an Staunässe.

Fehler 1: Zu oft, zu wenig gießen Viele gießen täglich ein kleines bisschen – das klingt fürsorglich, schadet aber langfristig. Besser ist es, seltener zu gießen, dafür aber gründlich, sodass das Wasser tief in die Erde eindringt und die Wurzeln erreicht. Pflanzen, die regelmäßig nur oberflächlich bewässert werden, bilden flache Wurzeln und werden anfälliger für Trockenheit.

Fehler 2: Zur falschen Zeit gießen Morgens oder abends gießen ist ideal – in der Mittagshitze verdunstet ein Großteil des Wassers, bevor es die Wurzeln erreicht. Außerdem sollte Wasser möglichst bodennah gegossen werden, nicht über die Blätter – feuchte Blätter, die lange nicht abtrocknen, begünstigen Pilzkrankheiten. Besonders empfindlich sind Tomaten, Gurken und Zucchini.

Fehler 3: Den Wasserbedarf nicht prüfen Bevor gegossen wird, lohnt ein kurzer Fingertest: Zeigefinger zwei Zentimeter tief in die Erde stecken. Ist die Erde noch feucht, braucht die Pflanze kein Wasser. Ist sie trocken, wird es Zeit. Bei Topfpflanzen kann auch das Gewicht des Topfes ein Hinweis sein – ist er ungewöhnlich leicht, fehlt Wasser.

Gezielt und sparsam gießen Mit einer Drucksprühflasche wie der SprayForce lässt sich Wasser gezielt und gleichmäßig verteilen – direkt an der Wurzel, ohne die Blätter zu benetzen. Besonders praktisch für Topfpflanzen, Kräuter oder Jungpflanzen auf dem Balkon.

Fazit Richtiges Gießen ist vor allem eine Frage des richtigen Zeitpunkts und der richtigen Menge. Wer seltener, aber gründlicher gießt und den Wasserbedarf vorher prüft, hat gesündere Pflanzen – mit weniger Aufwand.

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