Rosen pflanzen und pflegen – was Anfänger wissen sollten

Rosen pflanzen und pflegen – was Anfänger wissen sollten

Die Königin der Blumen – auch für Anfänger Rosen gelten als anspruchsvoll – aber das schreckt viele unnötig ab. Wer ein paar Grundregeln kennt, kann auch ohne Erfahrung wunderschöne Rosen ziehen. Der Schlüssel liegt beim richtigen Standort, dem richtigen Zeitpunkt und einem mutigen Schnitt im Frühjahr.

Der richtige Standort Rosen brauchen Sonne – mindestens vier bis fünf Stunden täglich. Dabei gilt: Ein Ost- oder Weststandort ist oft besser als ein reiner Südstandort direkt an der Hauswand, wo sich Hitze staut und der Boden schnell austrocknet. Luftzirkulation ist wichtig – an windstillen Standorten bilden sich schneller Pilzkrankheiten, weil die Blätter nach dem Regen langsamer trocknen. Der Boden sollte nährstoffreich, humos und gut durchlässig sein – Staunässe ist der größte Feind der Rose.

Wann und wie pflanzen? Die beste Pflanzzeit ist der Herbst zwischen Oktober und Anfang Dezember – der Boden ist noch warm, die Pflanze befindet sich im Ruhezustand und kann gut einwurzeln. Wer im Frühling pflanzt, wählt den Zeitraum von März bis Mai. Die Veredelungsstelle – die Verdickung über den Wurzeln – sollte etwa fünf Zentimeter unter der Erdoberfläche liegen. Vor dem Einpflanzen den Wurzelballen gut wässern. Der Pflanzbohrer PlantDrill hilft dabei, das Pflanzloch gleichmäßig und tief genug vorzubereiten.

Gießen und düngen Rosen sind Tiefwurzler – lieber selten, dafür gründlich gießen, damit die Feuchtigkeit in die tieferen Bodenschichten eindringt. Immer bodennah gießen, nie über die Blätter – feuchte Blätter begünstigen Pilzkrankheiten. Ab dem zweiten Standjahr empfiehlt sich eine Düngung im Frühjahr und gegebenenfalls ein zweites Mal im Sommer.

Der Schnitt – mutiger als man denkt Der Frühjahrsschnitt ist der wichtigste Pflegeschritt. Der richtige Zeitpunkt ist, wenn die Forsythien blühen und die Augen der Rose anschwellen. Bei Beet- und Edelrosen die Triebe auf etwa 15 bis 25 Zentimeter über dem Boden zurückschneiden – das klingt radikal, ist aber nötig. Wer zu wenig schneidet, bekommt schwache Triebe und weniger Blüten. Beim Schnitt immer Handschuhe tragen – die Gartenhandschuhe DornGuard schützen zuverlässig vor Dornen.

Winterschutz Rosen im Beet vertragen leichten Frost gut – ihre Wurzeln sollten aber nicht durchfrieren. Etwas Erde oder Kompost um die Pflanzenbasis häufen schützt die Veredelungsstelle. Kübelrosen müssen ins Winterquartier oder gut eingepackt werden.

Fazit Rosen brauchen etwas Aufmerksamkeit – aber keine Perfektion. Wer auf den richtigen Standort achtet, mutig schneidet und bodennah gießt, wird mit einer der schönsten Blühpflanzen überhaupt belohnt.

Zurück zum Blog