Das beliebteste Küchenkraut – frisch selbst angebaut Basilikum gehört in fast jede Küche – und frisch selbst angebaut schmeckt es noch aromatischer als gekauft. Wer ein paar Grundregeln kennt, hat über den ganzen Sommer frische Blätter für Pesto, Tomaten oder Salate – direkt vom Balkon oder aus dem Garten.
Standort – warm, sonnig, windgeschützt Basilikum ist ein echter Wärmeliebhaber. Der Standort sollte sonnig und windgeschützt sein – mindestens sechs Stunden Sonne täglich sind ideal. Ein überdachter Südbalkon oder eine sonnige Terrasse nahe an der Hauswand sind perfekte Plätze. Wichtig: Direkte Mittagssonne an sehr heißen Tagen kann die Blätter verbrennen – an solchen Tagen etwas Halbschatten ist gut. Zugluft verträgt Basilikum gar nicht – das sollte bei der Standortwahl unbedingt beachtet werden.
Wann pflanzen? Ins Freie darf Basilikum erst nach den Eisheiligen Mitte Mai – bei Temperaturen unter 10 Grad leidet die Pflanze sofort. Wer früher starten möchte, zieht Basilikum ab März auf der Fensterbank vor. Das Mini Gewächshaus GreenFold schützt Jungpflanzen vor kühlen Nächten und ermöglicht einen früheren Start auf Balkon oder Terrasse.
Supermarkt-Basilikum retten – so geht's Wer Basilikum aus dem Supermarkt kauft, weiß: Er geht oft schnell ein. Der Grund ist einfach – in den kleinen Töpfen stehen viele Pflanzen sehr dicht beieinander und konkurrieren um Nährstoffe und Platz. Die Lösung: Den Topfballen vorsichtig in mehrere Teile teilen und die Pflanzen in einen größeren Topf mit frischer Kräutererde umsetzen. Direkt nach dem Umtopfen nicht in die pralle Sonne stellen – die Pflanze braucht ein bis zwei Tage, um sich zu erholen. Der Stoff Pflanzkübel FoldBloom eignet sich gut für Basilikum – atmungsaktiv, mit guter Drainage und in verschiedenen Größen erhältlich.
Richtig gießen – die häufigste Fehlerquelle Zu viel Wasser ist der häufigste Grund, warum Basilikum eingeht. Die Erde sollte immer leicht feucht, aber nie nass sein – Staunässe führt schnell zur sogenannten Umfallkrankheit, bei der die Pflanze trotz feuchter Erde welkt und abstirbt. Immer bodennah gießen – nie über die Blätter. Eine praktische Methode ist das Gießen von unten: Den Topf für etwa 15 Minuten in eine Schale mit Wasser stellen, damit die Erde sich von unten vollsaugen kann.
Ernten und schneiden – so treibt Basilikum nach Basilikum nie von unten abschneiden oder Blätter abreißen – immer oberhalb eines Blattpaares schneiden. Dort treibt die Pflanze neu aus und bildet zwei neue Triebe. Blütenknospen regelmäßig entfernen – sobald Basilikum blüht, lässt das Aroma nach. Die herausgekniffenen Triebspitzen können direkt in einem Glas Wasser bewurzelt werden – nach ein bis zwei Wochen sind sie fertig zum Einpflanzen.
Fazit Basilikum anbauen ist nicht schwer – wenn Standort, Gießverhalten und Schnitt stimmen. Wer sein Supermarkt-Basilikum umtopft, richtig gießt und regelmäßig erntet, hat über den ganzen Sommer frische Blätter in Hülle und Fülle.