Kräuter werden klein geschnitten und portionsweise in Eiswürfelformen eingefroren; auf dem Tisch liegen frische Kräuterbündel, Messer und gefüllte Formen, unten Beispiele wie Petersilie, Basilikum, Thymian und Dill.

Kräuter einfrieren – die beste Methode für lange Haltbarkeit

Frische Kräuter das ganze Jahr – direkt aus dem Tiefkühler Wer im Sommer mehr Kräuter erntet als verbraucht werden können, sollte nicht zögern: Einfrieren ist eine der besten Methoden, um Aroma und Nährstoffe zu konservieren – schneller als Trocknen, und für viele Sorten sogar aromatischer. Mit dem richtigen Vorgehen hat man bis weit in den Winter hinein frische Würze aus dem eigenen Garten.

Welche Kräuter eignen sich zum Einfrieren? Nicht alle Kräuter kommen mit dem Einfrieren gleich gut zurecht. Sehr gut geeignet sind Petersilie, Schnittlauch, Dill, Koriander, Estragon, Bärlauch und Liebstöckel – sie behalten ihr Aroma zuverlässig. Mediterrane Kräuter wie Rosmarin, Thymian, Oregano und Salbei können eingefroren werden, eignen sich aber ebenso gut zum Trocknen – dort werden sie sogar noch aromatischer. Basilikum ist ein Sonderfall: Pur eingefroren wird er schnell matschig und verliert Farbe – besser als Pesto oder in Olivenöl einfrieren.

Vorbereitung – das Wichtigste zuerst Kräuter am besten an einem trockenen Vormittag kurz vor der Blüte ernten – dann ist der Aromastoffgehalt am höchsten. Gründlich waschen, sorgfältig trocken tupfen – Restfeuchtigkeit führt zu Klumpenbildung und Gefrierbrand. Welke oder beschädigte Blätter aussortieren. Dann zügig weiterarbeiten – zerkleinerte Kräuter bei Zimmertemperatur verlieren schnell an Aroma.

Drei Methoden – je nach Verwendungszweck Die einfachste Methode: Kräuter hacken, luftdicht in Gefrierbeuteln oder -dosen verpacken und einfrieren. Sofort portionierbar und bis zu einem Jahr haltbar. Praktischer für das Kochen sind Kräuterwürfel: Gehackte Kräuter in Eiswürfelformen füllen, mit Wasser oder Olivenöl auffüllen und einfrieren – so entstehen fertige Portionen, die direkt in den Topf oder die Pfanne wandern können. Olivenöl schützt dabei die ätherischen Öle besser als Wasser. Die dritte Methode ist Kräuterbutter: Kräuter hacken, mit weicher Butter vermengen, zu einer Rolle formen, in Scheiben schneiden und einfrieren – hält bis zu zwölf Monate und ist direkt einsatzbereit. Die Drucksprühflasche SprayForce eignet sich gut für das schonende Abspülen frisch geernteter Kräuter vor dem Einfrieren.

Größere Mengen richtig einfrieren Wer größere Mengen auf einmal einfrieren möchte, breitet die Kräuter zunächst auf einem Tablett aus und lässt sie etwa drei Stunden vorfrieren – dann zerreiben und in Beutel oder Dosen umfüllen. So klumpen sie nicht zusammen und lassen sich leichter portionieren.

Beschriften nicht vergessen Gefroren sehen Petersilie, Dill und Schnittlauch nahezu identisch aus. Jede Dose und jeden Beutel sofort mit Kräutersorte und Einfrierdatum beschriften – sonst wird das Rätselraten beim nächsten Kochen vorprogrammiert.

Fazit Kräuter einfrieren ist schnell gemacht und lohnt sich immer – besonders wenn der Kräutergarten oder Balkon im Sommer auf Hochtouren läuft. Wer die richtige Methode für die jeweilige Sorte wählt, hat das ganze Jahr über frische Würze griffbereit.

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